Ankertext-SEO

Suchmaschinenoptimierung mit Ankertexten

Ankertexte optimieren: Auf dieser Seite erfährst Du, wie Du mit der Verbesserung der Linktexte auch Deine SEO-Strategie stärken kannst. Wann kannst Du bedenkenlos einen klickstarken Linkanker auch mit einem Moneykeyword / Exaxt Match verwenden? Welche Verlinkung ist auf onpage optimal, welche bei Inbound-Links? Wann ist Vorsicht wegen Keyword-Stuffing / Spamming in den Linktexten angesagt?

Ankertexte SEO Was bringen Ankertexte für die Suchmaschinenoptimierung
Ankertext für die Suchmaschinenoptimierung – SEO mit kurzen Texten

Ankertexte für SEO optimieren

Warum sollte man Linktexte verbessern? David McSweeny von Ahrefs hat es so formuliert: „Der Ankertext war eines der Hauptziele des Pinguin-Updates. Viele Websites, die auf aggressive Weise mit Exact Match Anchor Text gearbeitet hatten, sahen ihre Rankings über Nacht verloren.“ Diese Erkenntnis zeigt, wie wichtig es ist, an der Schwelle von einer Webseite auf eine andere den denkbar besten Text zu liefern, der wirklich zum Klicken anregt. Bei der Optimierung der Texte innerhalb der Verlinkung kannst Du Dich auch gleich daran machen, die Verlinkung insgesamt zu intensivieren. Viele Webseitenbetreibe (auch ich) nutzen die Kraft interner Verlinkungen zu wenig.

  • Martin Mißfeldt aus Berlin hat in seinem Linkbuilding-Beitrag zum SEO-Day 2016 gezeigt, wie viel Linkpower sich auf der eigenen Website erzeugen lässt. Durch einen starken Beitrag auf der eigene Domain. Auch ohne Backlinks bzw. gezielten oder gar bezahlten Backlinkaufbau.
  • Er arbeitet erfolgreich mit der Strategie, zu einem vielgefragten Thema professionelle Informationen auf einer Unterseite anzubieten. Da dann zu dieser Unterseite viele Nutzer verlinken und diese teilen, ist die Unterseite die optimale interne Backlinkquelle für die Hauptseite.

Auch bei dieser Verlinkung „nach oben“ zur Hauptseite kommt es auf gute Linkanker an, denn sonst verpufft der Erfolg.

Wie kann man Ankertexte für SEO optimieren?

Sollen alle Exact-Match-Phrasen in den Ankertexten verschwinden und generischen Platzhaltern weichen? Sicher nicht! Aber es zahlt sich aus, bei der Formulierung von Ankertexten mit Phantasie zu arbeiten.

Es beginnt alles mit einer Analyse der Linktexte. Hierzu könnte man sich Seite für Seite durchklicken und aufschreiben, welche Linktexte auf der Seite stehen. Bei einem Onepager oder einer Website mit sehr wenig Unterseiten ist es irgendwie noch machbar, die Verlinkungen manuell zu kontrollieren.

Was aber machst Du, wenn die von Dir betreute Website über Dutzende oder Hunderte von Seiten und Beiträgen verfügt?

Was finden User auf der Zielseite?

Zielseite: ist wirklich das vorhanden, was der Ankertext verspricht? Die Besucher einer Website wollen und sollen wissen, was sie beim Klick auf einen Hyperlink (speziell: Textlink) auf der Zielseite erwartet. Man sollte auf keinen Fall stur immer desselben Keywords wiederholen. Suchmaschinen wollen präzise Ergebnisse anzeigen. Und wenn – um im Beispiel auf dieser Seite zu bleiben – hunderte Male mit dem Linktext „Camping“ verlinkt wird, hebt sich nichts auf der Seite hervor. Sieh Dir an, welches Thema auf der Zielseite behandelt wird. Entsprechend sollte die Einladung im Text zum Link formuliert sein.

Mit Variationen und Synonymen arbeiten

Mix your Anchor Text! Auf der eigenen Website darf man zwar durchaus mit expliziten Keywords, also mit Direct Match oder auch Brand Match (wenn man selbst die Marke ist) arbeiten. Eines der webweit besten Beispiele dafür ist Wikipedia. Man darf annehmen, dass Wikipedia alle Links als Exact Match („Alpen“ im Hyperlink-Text führt zum Artikel mit dem Titel „Alpen“) anlegt. Auf der eigenen Webseite hast Du alle Freiheiten, die Themenvielfalt intelligent abzubilden.

Ankertexte analysieren

Vor jeder Optimierung geht es natürlich erst einmal darum die Verlinkungen auf der eigenen Seite zu überprüfen und die Linktexte auszulesen.

Hierzu kann die Verbindung aus technischer Analyse und datenbasierter, semantischer Analyse sinnvoll sein.

Technische Analyse von Verlinkungen und Ankertexten

Beginnen kannst Du mit dem Suchoperator „allinlink“. Was liefert Dir Google oder die Suchmaschine Deiner Wahl, wenn Du eingibst:

allinlink:deine-website.tld Der Suchbefehl wird ohne Leerzeichen nach dem Doppelpunkt geschrieben. Die Suchmaschine liefert Dir nun alle Links aus, die den Domainnamen enthalten. Das ist noch keine Anchor-Text-Analyse, denn Du siehst in den SERPs nur das jeweils Gesuchte fett hervorgehoben.

Eine linguistische Untersuchung und die Betrachtung der Kookkurrenzwerte von Begriffen sind ungemein wertvoll beim Aufspüren von alternativen Formulierungen. Aber auch schon die Funktionen von Google Suggest oder „keywordshitter“ bieten eine Menge unbezahlten Input, um beim Finden von synonymen Begriffen voranzukommen.

Natürlich kannst Du auch Dein Wörterbuch in gedruckter Version oder den Theraurus Deines Schreibprogramms anzapfen. Hauptsache, es wird für Nutzer und Suchmaschine nicht langweilig. Und es wird kein Muster erkannt, das nach Absicht und Überoptimierung aussieht.

Onpage-Optimierung der Ankertexte für SEO

Ankertext Synonyme Ersatzbegriffe
Für die Ankertexte Synonyme verwenden – das bringt Vielfalt in den Content

Zum Glück können Ankertexte auch nach der Veröffentlichung einer Website aktualisiert und optimiert werden. Im Idealfall geschieht dies aber gleich beim Launch oder Relaunch, denn zur Analyse der Backlinkprofile durch die Suchmaschinen zählt die Bewertung der Ankertexte.

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